Etwa 800 Winzer des Weinanbaugebiets Aquitanien empfangen Besucher in ihren Schlössern. Der große „Klassiker“ ist natürlich eine Besichtigung mit Weinprobe, doch bieten viele Schlösser ihren Besuchern auch eine Vielzahl an Aktivitäten an. Dabei mangelt es den Winzern nicht an Kreativität – hinter den Toren der Weinkeller brodeln die Ideen.

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Das weintouristische Angebot

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Für Sie getestet : "Eine unglaubliche Erfahrung"

„Diese Schifffahrt auf der Garonne mit Blick auf die Weinberge gefällt mir wirklich gut“. Robert Sellex, Kameramann der BBC, versteckt seine Freude nicht. Er hat einige freie Tage zu einem Urlaub mit Freunden im Bordelais genutzt. Der Flug von Liverpool aus hat nur 1 Std. 30 Min. gedauert.

Auf dem Programm steht nach einem Besuch in Saint-Emilion eine Weinschifffahrt „Médoc“ mit dem Unternehmen „Bordeaux River Cruise“. „Das ist ganz ungewohnt, etwas völlig Neues. Wir konnten Bordeaux und die Inseln der Gironde vom Fluss aus sehen. Wir kosten sehr gute Weine. Vom Schiff aus sehen wir schöne Schlösser: Beychevelle, Latour, Pichon-Longueville ... Unser Führer macht sehr interessante Erklärungen zur Geschichte von Bordeaux, vom Weinbaugebiet und vom Wein. Wir haben auf der wunderschönen Insel Patiras angehalten, uns dort ausgeruht und den Leuchtturm bestiegen. Wir haben die Zitadelle von Blaye, die Quais und die Kirche von Pauillac gesehen. Dann haben wir ein Weingut mit seinem Gärkeller und seinem Fasslager besucht und gelernt, wie man richtig kostet! Das ist ein toller Tag“, begeistert sich der fünfzigjährige Brite, und seine Freunde stimmen zu.

Robert

Für Sie getestet: „Wirklich stolz auf ihre Cuvée“

„Ich hatte die Idee, meinem Freund und seinem Sohn das Geschenk zu machen, Weinstöcke für einen Jahrgang zu adoptieren, ein Geschenk für die ganze Familie“, erzählt Marie-Claude Massé, die in Les Deux-Sèvres wohnt.

Das Abenteuer dauerte nach der Vorbereitung des Weinbergs im Frühjahr im Schloss Beau Rivage in Macau knapp zwei Jahre, ehe ein Bordeaux Supérieur-Biowein entstand. „Die Weinlese mit fünfzehn Paaren war sehr gesellig“, sagt sie mit einem Lächeln. Am Jahresende ist die Zeit der Assemblage gekommen. Wie haben mehrere Weine gekostet, um die Schokoladen- oder Muskat-Aromen zu schmecken … Dann haben wir mit kleinen Kolben verschiedene Assemblagen getestet, um den Wein zu finden, der uns gefällt.

Der Höhepunkt war dann jedoch das Abfüllen in Flaschen und das Anbringen der individuell gestalteten Etiketten: „Cuvée Clémot père et fils“. „Sie sind wirklich stolz auf ihre Cuvée“, freut sich Marie-Claude. Dieses gemeinsame Abenteuer wird sicher im familiären Gedächtnis haften bleiben.

Marie-Claude

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