Es ist Sommer. Zeit für Urlaub, Entdeckungen, Erholung, Festlichkeiten, Spaziergänge. Dieser Fokus „Gutes bei uns erleben, Gutes von uns genießen“ präsentiert Ihnen die Region unter ihren authentischsten Aspekten: die Feste in den charmanten Dörfern, kulinarische Genüsse und Know-how. Die Tradition hat einfach nur Gutes an sich!

    Bei Festen und Spielen aus dem Baskenland und den Landes ist gute Stimmung garantiert

     

    Farben, Freudenschreie, Gesänge und Musik bei einer Partie im baskischen Pelota oder bei einer Course Landaise, einer unblutigen Stierkampfart. Das Klingen der aneinanderstoßenden Boulekugeln und die gewandten Figuren des Torero vor dem kampflustigen Stier erinnern an ein rhythmisches Ballett.

    Kommen Sie unbedingt zu den Festen in Bayonne vom 27. bis zum 31. Juli 2016 oder zu den Festen in Dax vom 11. bis 15. August 2016.

    :: Die Course Landaise
    Die Course Landaise ist ein traditioneller Sport im gesamten Westen der Gascogne und wird heute noch im größten Teil des Departements Landes, in der Chalosse, im Tursan und im Armagnac ausgetragen. Das Tier wird bei dieser Stierkampfart weder verletzt noch getötet und die „sportliche Karriere“ eines Rinds kann um die zehn Jahre andauern. Diese Rennen werden gerne im Rahmen von lokalen Festen organisiert, die berühmtesten Veranstaltungen finden in Dax und in Mont de Marsan statt.

    Idee
    Machen Sie einen Umweg über das Museum der Course Landaise, in Bascons, an den Pforten zum Armagnac, oder über die Ganaderia de Buros, wo die Besucher auf originelle und spielerische Weise alles über diese Kultur erfahren – ein unvergessliches Erlebnis.

    :: Die Force Basque
    Die verschiedenen Disziplinen der Force Basque haben ihren bäuerlichen und familiären Charakter bewahrt. Die einzelnen Wettbewerbe im Kräftemessen sind aus den Erfordernissen der täglichen Beschäftigungen der Feldarbeiter entstanden: Steine und Strohballen heben und transportieren, Karren ziehen, Holz hacken… nur dass es dabei heute nicht mehr um die Arbeit sondern nur noch ums Vergnügen geht! Im Juli und August finden in den Tälern von Soule und Basse-Navarre zahlreiche Festivals rund um diese traditionellen Wettkämpfe statt, die Termine finden Sie auf www.tourisme64.com.

    Idee
    Das Force Basque-Festival in Saint Palais findet jedes Jahr am ersten Sonntag nach dem 15. August statt.

    :: Das baskische Pelota
    Dieses squashähnliche Spiel ist der Lieblingssport aller Basken schon von Kindheit an und wird mit der bloßen Hand oder einem Spitzkorb gespielt, der den Schläger ersetzt. In jedem Dorf befindet sich mitten im Ortskern der « Fronton », eine hohe Wand, an der die Partie zwischen zwei Spielern ausgetragen wird. Dieser unglaublich beliebte Volkssport wird heute in allen Teilen der Welt gespielt und ist der Nachfolger vom „Jeu de Paume“, das wiederum ein Vorläufer des Tennis ist, bei dem der Ball mit der Handinnenfläche geschlagen wird.

    Idee
    Das Baskenmuseum in Bayonne bietet eine Dauerausstellung über das baskische Pelota an.

    Partie de chistera (pelote) basque et fronton.

    Baskisches Pelota (mit Spitzkorb), Cambo-les-Bains ©Alban GILBERT / CRTA

     

    Ein Fest für den Gaumen: die « Assiettes de Pays® » und andere Genüsse

     

    Beim Probieren eines Assiette de Pays, eines „Regionalen Spezialitätentellers“, kosten Sie die besten Produkte der Region und genießen gleichzeitig einen freundlichen Empfang. Dieser Spezialitätenteller ist eine einzelne Mahlzeit, zu der ein Glas Wein serviert wird – für jeden Geldbeutel!
    Nehmen Sie sich die Zeit für diese kulinarische Pause in den Landes oder im Lot-et-Garonne.

    :: Die süßen Naschereien
    Die Walnuss aus dem Perigord probiert man im Ökomuseum der Walnuss aus dem Périgord in Castelnaud-la-Chapelle.
    Die Pflaume: das « schwarze Gold » aus dem Lot-et-Garonne kann man im Museum und auf dem Bauernhof der Gourmet-Pflaume in Laffite-sur-Lot entdecken.
    Canelé: das außen knusprige und innen weiche Gebäck ist DER Kuchen überhaupt aus Bordeaux und das Maison Baillardran hat sich auf die Zubereitung dieser Leckerei spezialisiert.
    Macaron: ein kleiner Kuchen aus Mandeln, Zucker und Eiweiß. In der Aquitaine sind besonders die aus den Bäckereien Maison Blanchez in Saint-Emilion und Maison Adam in Saint-Jean-de-Luz (eine wahre Institution, die im 17. Jahrhundert gegründet wurde) beliebt und berühmt.

    :: Vergessen wir auch nicht den Käse
    Im Nordosten haben wird den Cabécou du Périgord, ein Ziegenweichkäse, und ganz im Süden wird der Schafskäse aus den Pyrenäen hergestellt. Diesen Käse können Sie bei einer Tour über die Käsestraße Ossau-Iraty probieren…

    Idee
    In der letzten Woche haben wir schon in unserem Artikel Sonnige Momente auf den lokalen Wochenmärkten von der tollen Atmosphäre und den lokalen Produkten berichtet. Die Märkte sind eine wunderbare Gelegenheit, um ein paar Leckereien zu kaufen, die Sie zuhause mit Ihren Freunden genießen können – als Erinnerung an unsere schöne Aquitaine!

    Marché de Beaumont - Dordogne (24).

    Markt in Beaumont, Dordogne ©Laurent Reiz / CRTA

     

    Fest der Steine, ein hübsch bewahrtes Erbe

     

    :: 17 « Schönste Dörfer Frankreichs » in der Aquitaine
    Die unten aufgeführten Städte haben alle das Label Schönstes Dorf Frankreichs erhalten. Der Charme dieser Dörfer ist einfach unvergleichlich und es herrscht dort eine wirklich charaktervolle Atmosphäre.
    – Dordogne: Belvès, Beynac-et-Cazenac, Castelnaud-la-Chapelle, Domme, La Roque-Gageac, Limeuil, Monpazier, Saint-Amand-de-Coly, Saint-Jean-de-Côle, Saint-Léon-sur-Vézère
    – Lot-et-Garonne: Monflanquin, Pujols-le-Haut
    – Pyrenées-Atlantiques: Aïnhoa, La Bastide-Clairence, Navarrenx, Sare und die zuletzt ausgezeichnete Stadt Saint-Jean-Pied-de-Port, die bei allen Pilgern auf dem Jakobsweg bestens bekannt ist.

    Idee
    Unsere Rubrik « Reiserouten » nimmt Sie mit zu Streifzügen durch die schönsten Dörfer im Baskenland, die schönsten Dörfer im Périgord und durch das Land der Bastiden, diese « neuen Städte » aus dem Mittelalter.

     

     

    :: Eine charmante Wohnweise mit traditioneller Eleganz
    Marquèze, das Ökomuseum La Grande Lande
    Im Herzen des Kiefernwaldes der Landes liegt eine sattgrüne Lichtung, umgeben von alten Eichen. Hier und da stehen Fachwerk- und Strohlehmhäuser, die hübsch weiß gekalkt und manchmal von Glyzinien oder Wein berankt sind… dieser schlichte und doch so schöne Anblick ist einfach zauberhaft. Bei einem Besuch dieses Dorfes taucht der Besucher ein in das alltägliche Leben der Einwohner von damals. Im Sommer werden im Rahmen der „Animationswege“ die Feldarbeiten von früher vorgeführt: Ernten, Dreschen des Roggens, Anzapfen von Nadelbäumen zur Harzgewinnung, Spinnen von Flachs.

    Ortillopitz, das Baskenhaus in Sare
    Das baskische Haus oder das etxe (étché ausgesprochen) ist typisch für die Bauweise im gesamten Baskenland. Es ist sozusagen der Grundpfeiler des baskischen sozialen und familiären Systems und es wurde nur an das älteste Kind vererbt. Eines der schönsten Beispiele für diese Häuser ist das Ortillopitz in Sare, ein authentisches Baskenhaus, in dem der Besucher alles über die lokalen Traditionen und Gebräuche erfährt.  

    Berger à Marquèze, Landes © B. Fiszpan / CRTA

    Geschenkideen: unser symbolträchtiges Know-how

     

    • Die Sandalen haben ihre eigene Hauptstadt: Mauléon. Die Espadrille ist dort über 150 Jahre alt.
    • Die Baskenmütze kommt eigentlich aus dem Béarn. Oloron-Sainte-Marie ist ihre Hauptstadt.
    • Die baskischen Webteppiche sind traditionell, kommen aber auch modern daher. 4 Hersteller haben ihren Sitz in Artiga, Lartigue, Moutet und Ona Tiss.
    • Das Messer aus Nontron wird in dieser kleinen Stadt in der Dordogne seit dem 15. Jahrhundert hergestellt.

     

    Zum 1. April 2016 verschmelzen die Regionen Aquitaine, Limousin und Poitou-Charentes zu einer einzigen großen Region! Entdecken Sie auch das touristische Angebot des